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„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

WK III - Mädchen gewinnen den Volleyball-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ und vertreten Niedersachsen beim Bundesfinale

von Christina Lütkenhues

Am Donnerstag, den 07.03.2013, fand in Winsen/Luhe das Landesfinale  des Schulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia – Volleyball“ statt. Bei dieser Veranstaltung treten die besten Schulmannschaften der vier Regierungsbezirke gegeneinander an. In den Wettkampfklassen II (Jahrgang 1996-1999) und IV (Jahrgang 2000-2003) der Mädchen war jeweils eine Mannschaft der Realschule Emlichheim mit von der Partie. Beide Mannschaften schnitten hervorragend ab.
In der Wettkampfklasse II dominierte die Mannschaft der Realschule Emlichheim. Sie siegte gegen die Graf Friedrich Schule Diepholz, gegen das Gymnasium Braunschweig und gegen das Gymnasium Lachendorf jeweils mit 2:0 Sätzen. Damit erkämpfte sich die Mannschaft die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin im April.
Auch in der Wettkampfklasse IV überzeugten die Mädchen der Realschule Emlichheim. Die Mannschaft gewann gegen das Gymnasium Salzgitter-Bad und gegen das Gymnasium Lehrte. Somit stellt die Realschule Emlichheim auch in der Wettkampfklasse IV den Landessieger. Leider findet für diese Wettkampfklasse aber kein Bundesfinale in Berlin statt.

Es spielten:
Wettkampfklasse II (Jahrgang 1996-1999): Laura Broekstra, Katharina Bergau, Dana Volkers, Laura ter Lüün, Majela Dasler, Jana Arens, Celine Schoroth, Inga Lammers, Lisa Melcher und Saskia Boukamp
Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2000-2003): Lea Bergau, Marie Bisschop, Isabel Lichtenborg, Anna Meyerink, Lona Volkers und Isabel Nolting

 

Menschenrechtsaktivistin zu Besuch in unserer Schule

Am Montag besuchte uns im Schulzentrum die Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp ( https://www.yanomami-hilfe.de/).

In der Aula hielt sie einen Dia-Vortrag vor den Haupt- und Realschülern der 5. bis 8. Klassen. Die bei Kiel wohnende und ursprünglich aus Nordhorn stammende Haverkamp berichtete den Schülern von ihren Expeditionen, die sie in den Dschungel Brasiliens und Venezuelas führte. Mit beeindruckenden Bildern schilderte sie das Leben und die Kultur der Yanomami-Indianer, eines der letzten noch ursprünglich lebenden Naturvölker. Seit über 23 Jahren setzt sie sich für das Überleben der Yanomami ein, deren Lebensraum durch Abholzung der Regenwälder, Minenkonzerne, Großgrundbesitzer und Goldsucher stark gefährdet ist. Christina Haverkamp erklärte z.B. die zerstörerische Vorgehensweise der Goldsucher. Zum einen entstehen durch das Abschlämmen des Bodens mit Wasser große Sumpfgebiete, ein ideales Brutgebiet für die Anopheles-Mücke, die die Malaria überträgt. Zum anderen wird zur Goldbindung hochgiftiges Quecksilber verwendet, das die Böden und das Wasser verseucht und Pflanzen, Tiere und Menschen vergiftet. Auch aus der Zivilisation eingeschleppte Krankheiten, die z.B. bei uns in Europa meist unbeschadet überstanden werden, können bei den Indianern tödlich sein. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, überquerte Christina Haverkamp 1992, während der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas, mit dem Menschenrechtler Rüdiger Nehberg auf einem selbstgebauten Bambusfloß den Atlantik. Etwa vier Monate im Jahr lebt sie bei den Yanomami. Dort leitet sie den Aufbau von Krankenstationen und Schulen. Die Indianer gelten als unmündig, wenn sie nicht die offizielle Landessprache sprechen. Daher erhalten die Schüler bilingualen Unterricht, d.h. sie werden in ihrer eigenen Sprache, Yanomamé und in Portugiesisch (Amtssprache in Brasilien) unterrichtet. Finanziert werden die Projekte u.a. durch zahlreiche Vorträge an Schulen, Ausstellungen, Beiträge von Fördermitgliedern der Yanomami-Hilfe e.V. und Spenden. Viele Spenden wurden auch durch Schulveranstaltungen ermöglicht, wie z.B. Flohmärkte, Sponsorenläufe und den Verkauf von Kaffee und Kuchen bei Schulfesten und Elternsprechtagen. Nach dem Vortrag hatten die Schüler die Gelegenheit, Fragen an Christina Haverkamp zu stellen und konnten einige Exponate, u.a. Alltagsgegenstände der Indianer, Federschmuck, Pfeil und Bogen, Tierpräparate von Piranhas und den Schädel eines Brüllaffen bestaunen, die sie von ihren Expeditionen mitgebracht hatte.

 

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