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Soccer-Tore für die Edith-Stein-Realschule und zwei weitere Niedergrafschafter Schule gespendet

Spenden statt Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner: Das Uelser Unternehmen Kronemeyer hat sechs Soccer-Tore an die Wilhelm-Staehle-Haupt- und Realschule in Neuenhaus, die Oberschule in Uelsen und die Edith-Stein-Realschule in Emlichheim übergeben.

„Wir wollen etwas für die Schulen tun, denn die Zukunftsarbeit macht Spaß. Es ist immer ein schönes Erlebnis, wenn Schülerinnen sowie Schüler ein Praktikum absolvieren und wenn sie dann in unseren Beruf einsteigen.“ sagte Geschäftsführer Hans-Georg Kronemeyer bei der Übergabe der Tore an die Vertreter der drei Schulen.
Herr Kronemeyer erklärte, dass die Firma zu Weihnachten keine Präsente mehr verteile, sondern das Geld für besondere Zwecke verwende. In diesem Jahr sind es sechs Soccer-Tore im Wert von über 4000 Euro. Diese hat Artur Kölber in Handarbeit aus vollverzinktem Stahlrohr gefertigt. Je zwei sollen an den drei oben genannten Schulen aufgestellt werden. Hans-Georg Kronemeyer übergab die sechs Tore und passend dazu Fußbälle zusammen mit Berend Lucas und Hermann Baarlink von der Betriebsleitung an die Schulvertreter.
Die Tore für die Edith-Stein-Realschule werden im Zuge der Schulhoferneuerung im Laufe des Jahres auf dem Pausenhof der Schule aufgestellt.

Zur Übergabe der Tore trafen sich Vertreter der Schulen auf dem Gelände des Unternehmens Kronemeyer an der Ziegeleistraße in Uelsen.


Foto von links: Katrin Witten und Holger Breukelman von der Edith-Stein-Realschule Emlichheim, Marianne Fischer von der Oberschule Uelsen, Hermann Baarlink, Artur Kölber und Berend Lucas (Firma Kronemeyer), Jens Brinkhaus und Ulrike Arends (Haupt- und Realschule Neuenhaus), Geschäftsführer Hans-Georg Kronemeyer   Foto: Helga Lindwehr

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

WK III - Mädchen gewinnen den Volleyball-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ und vertreten Niedersachsen beim Bundesfinale

von Christina Lütkenhues

Die Realschule Emlichheim legte im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ einen Durchmarsch hin. Sie gewann souverän den Kreisentscheid und den Entscheid auf Bezirksebene in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2000-2003).
Am Donnerstag, den 12.03.2015, fand in Winsen/Luhe das Landesfinale statt. Auch dort dominierten die Spielerinnen der Edith-Stein-Realschule Emlichheim in allen Spielen. Sie siegten gegen das Gymnasium Lehrte, das Martino-Katharineum Braunschweig und die Eichenschule Scheeßel jeweils mit 2:0 Sätzen. Das Emlichheimer Team errang somit ohne Satzverlust den Tagessieg und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die stärkste Mädchenmannschaft der WK III in Niedersachsen ist. Nun gilt es, diesen Erfolg auf Landesebene auch in eine gute Bundesplatzierung umzumünzen.
Das Bundesfinale findet vom 05. bis 09. Mai 2015 statt. Dort treten dann die besten 16 Schulmannschaften Deutschlands, repräsentiert durch die jeweiligen Sieger der einzelnen Bundesländer, gegeneinander an, um am Ende die beste Schulmannschaft Deutschlands zu küren.

Zur erfolgreichen Mannschaft gehören:
Lona Volkers, Anna Meyerink, Isabel Lichtenborg, Isabel Nolting, Lea Bergau, Marie Bisschop, Caja Peters und Malin Arens 

In Aktion für die Umwelt

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine große Schülergruppe der Edith-Stein-Realschule an der Aktion „Saubere Landschaft“ der Gemeinde Emlichheim teil

Über 20 Schüler der Klassen 5a, 5b und 7b sowie Frau Rosch und Herr Bardenhorst trafen sich am 07. März um 9 Uhr gut gelaunt beim Bauhof an der Mühlenstraße. Nachdem die Gruppen eingeteilt worden waren, machten sich alle, mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet, auf die Suche nach achtlos weggeworfenem Müll. Erstaunlich, was alles zu finden war: Alufelgen, Silvesterböller, Plastiktüten und Papiermüll, jede Menge Flaschen, ausgediente Feuerzeuge, Zigarettenschachteln, ja sogar ein aktueller Bankauszug. Einige Müllsäcke wurden so gefüllt und die positive Erfahrung war: Sogar Müll sammeln kann Spaß machen, wenn man mit einer motivierten Gruppe unterwegs ist.
Um 12 Uhr gab es den verdienten Lohn: kühle Getränke und eine heiße Suppe, serviert von der Bürgermeisterin Frau Mittelstädt-Ernsting sowie der Gemeindedirektorin Frau Kösters.
Es war eine gelungene Aktion, die das Umweltbewusstsein aller Beteiligten wieder neu geschärft hat. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. Vielleicht lässt sich die Teilnehmerzahl unserer Schule (wir waren übrigens wieder die einzige Schule die mitgemacht hat) ja noch toppen. Also bitte vormerken: Die Aktion „Saubere Landschaft“ findet immer am ersten Samstag im März statt!

 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

WK III - Mädchen gewinnen den Volleyball-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ und vertreten Niedersachsen beim Bundesfinale

von Christina Lütkenhues

Am Donnerstag, den 07.03.2013, fand in Winsen/Luhe das Landesfinale  des Schulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia – Volleyball“ statt. Bei dieser Veranstaltung treten die besten Schulmannschaften der vier Regierungsbezirke gegeneinander an. In den Wettkampfklassen II (Jahrgang 1996-1999) und IV (Jahrgang 2000-2003) der Mädchen war jeweils eine Mannschaft der Realschule Emlichheim mit von der Partie. Beide Mannschaften schnitten hervorragend ab.
In der Wettkampfklasse II dominierte die Mannschaft der Realschule Emlichheim. Sie siegte gegen die Graf Friedrich Schule Diepholz, gegen das Gymnasium Braunschweig und gegen das Gymnasium Lachendorf jeweils mit 2:0 Sätzen. Damit erkämpfte sich die Mannschaft die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin im April.
Auch in der Wettkampfklasse IV überzeugten die Mädchen der Realschule Emlichheim. Die Mannschaft gewann gegen das Gymnasium Salzgitter-Bad und gegen das Gymnasium Lehrte. Somit stellt die Realschule Emlichheim auch in der Wettkampfklasse IV den Landessieger. Leider findet für diese Wettkampfklasse aber kein Bundesfinale in Berlin statt.

Es spielten:
Wettkampfklasse II (Jahrgang 1996-1999): Laura Broekstra, Katharina Bergau, Dana Volkers, Laura ter Lüün, Majela Dasler, Jana Arens, Celine Schoroth, Inga Lammers, Lisa Melcher und Saskia Boukamp
Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2000-2003): Lea Bergau, Marie Bisschop, Isabel Lichtenborg, Anna Meyerink, Lona Volkers und Isabel Nolting

 

Menschenrechtsaktivistin zu Besuch in unserer Schule

Am Montag besuchte uns im Schulzentrum die Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp ( https://www.yanomami-hilfe.de/).

In der Aula hielt sie einen Dia-Vortrag vor den Haupt- und Realschülern der 5. bis 8. Klassen. Die bei Kiel wohnende und ursprünglich aus Nordhorn stammende Haverkamp berichtete den Schülern von ihren Expeditionen, die sie in den Dschungel Brasiliens und Venezuelas führte. Mit beeindruckenden Bildern schilderte sie das Leben und die Kultur der Yanomami-Indianer, eines der letzten noch ursprünglich lebenden Naturvölker. Seit über 23 Jahren setzt sie sich für das Überleben der Yanomami ein, deren Lebensraum durch Abholzung der Regenwälder, Minenkonzerne, Großgrundbesitzer und Goldsucher stark gefährdet ist. Christina Haverkamp erklärte z.B. die zerstörerische Vorgehensweise der Goldsucher. Zum einen entstehen durch das Abschlämmen des Bodens mit Wasser große Sumpfgebiete, ein ideales Brutgebiet für die Anopheles-Mücke, die die Malaria überträgt. Zum anderen wird zur Goldbindung hochgiftiges Quecksilber verwendet, das die Böden und das Wasser verseucht und Pflanzen, Tiere und Menschen vergiftet. Auch aus der Zivilisation eingeschleppte Krankheiten, die z.B. bei uns in Europa meist unbeschadet überstanden werden, können bei den Indianern tödlich sein. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, überquerte Christina Haverkamp 1992, während der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas, mit dem Menschenrechtler Rüdiger Nehberg auf einem selbstgebauten Bambusfloß den Atlantik. Etwa vier Monate im Jahr lebt sie bei den Yanomami. Dort leitet sie den Aufbau von Krankenstationen und Schulen. Die Indianer gelten als unmündig, wenn sie nicht die offizielle Landessprache sprechen. Daher erhalten die Schüler bilingualen Unterricht, d.h. sie werden in ihrer eigenen Sprache, Yanomamé und in Portugiesisch (Amtssprache in Brasilien) unterrichtet. Finanziert werden die Projekte u.a. durch zahlreiche Vorträge an Schulen, Ausstellungen, Beiträge von Fördermitgliedern der Yanomami-Hilfe e.V. und Spenden. Viele Spenden wurden auch durch Schulveranstaltungen ermöglicht, wie z.B. Flohmärkte, Sponsorenläufe und den Verkauf von Kaffee und Kuchen bei Schulfesten und Elternsprechtagen. Nach dem Vortrag hatten die Schüler die Gelegenheit, Fragen an Christina Haverkamp zu stellen und konnten einige Exponate, u.a. Alltagsgegenstände der Indianer, Federschmuck, Pfeil und Bogen, Tierpräparate von Piranhas und den Schädel eines Brüllaffen bestaunen, die sie von ihren Expeditionen mitgebracht hatte.

 

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