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Plattdeutscher Vorlesewettbewerb 2017

Schulentscheid der Edith-Stein-Realschule Emlichheim

Auch in diesem Jahr nimmt die Edith-Stein-Realschule wieder am Vorlesewettbewerb „Schüler lesen Platt“ teil, der alle zwei Jahre von der Kreissparkasse ausgerichtet wird. Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler haben am Schulentscheid teilgenommen. Es ist erfreulich, dass immer wieder Schülerinnen und Schüler dabei sind, die noch plattdeutsch sprechen und lesen können. Und für sie alle gilt: Wer plattdeutsch spricht, kann eine Sprache mehr!

Das Ergebnis der einzelnen Jahrgangsstufen:
 
5./6. Klassen:    1. Patrick Scholten, 6b
    2. Johannes Klompmaker, 5c
    3. Moya Brinkman, 5b
     
7./8. Klassen:   1. Cora Slangen, 7b
    2. Janek Tallen, 7c
    3. Mathis ten Brink, 7b
     
9./10. Klassen:   1. Julia Wallkotte, 9b
    2. Lukas Vette, 10b
    3. Inga Roelofs, 9a

Die beiden Erstplatzierten jeder Jahrgangsstufe nehmen am Vorentscheid teil, der am Freitag, den 10. März 2017, in der Deegfeldschule in Nordhorn stattfindet.
Wij wainscht völl Pleseär un hoppt, dat doar wat bij ruutkoump!

Jürgen Bardenhorst, Doris Niehoff

Unsere Parisreise

von Finn Pohlman

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, 9 und 10, der Wahlpflichtkurse Französisch.
 
Tag 1,  01.02.2016

Der Treffpunkt war am Coevordener Bahnhof um 19 Uhr. Von dort aus fuhren wir ca. 2 Stunden mit dem Zug nach Amsterdam. In Amsterdam angekommen, sind wir recht zügig zum Busbahnhof, der nicht weit entfernt war, gegangen. Nach ungefähr einer halben Stunde kam unser Bus, der uns in ca. 6,5 Stunden nach Paris gefahren hat. Der Bus fuhr mit einer kleinen Pause flott durch. Es ging relativ gut zu schlafen, da ich am Fenster gesessen habe.

Tag 2,  02.02.2016

Vom Busbahnhof aus sind wir mit der Metro zum Hotel gefahren.
Um ca. halb 7 sind wir im Hotel angekommen, dort durften wir zwar noch nicht unser Zimmer beziehen, aber wir durften uns umziehen und unser Gepäck dort abstellen. Anschließend haben wir einen Bäcker oder Boulangerie gesucht. Fündig wurden wir in einer schönen traditionellen Bar, wo wir gefrühstückt haben. Nach dem Frühstück sind wir mit der Metro zum größten Wahrzeichen von Paris gefahren, dem Eiffelturm. Die Aussicht war grandios. Leider sind wir nur bis zum zweiten Stock gefahren, da wir keine Zeit für höhere Etagen hatten.  Nach dem Eiffelturm sind wir erst mal essen gegangen. Nach dem Essen sind wir zum Hotel gefahren und haben erst mal unser Gepäck ausgepackt. Nach ca. 2 Stunden im Hotel sind wir in die Katakomben von Paris gegangen. Dort liegen sehr viele Millionen Knochen und Totenschädel, sie sind aus der Zeit von vor Napoleon und einem umgebetteten Friedhof und anderen.

Tag 3,  03.02.2016

Am zweiten Tag in Paris sind wir als erstes zu den Champs-Elysées und zum Triumphbogen gefahren.

Die Champs-Elysées sind eine schöne Straße, wo es hunderte Geschäfte gibt. Anschließend haben wir den Louvre (Kunstmuseum) gesehen und sind dort lang gelaufen. Vom Louvre aus sind wir zum Notre Dame (große Kirche) gelaufen, aus  Zeitmangel sind wir aber nicht rein gegangen, genauso wie beim Louvre. Anschließend  sind wir zur Sacré-Cœur gelaufen und haben die tolle Aussicht genossen. Von dort aus ist eine Gruppe zum Stade de France gelaufen und hat dort eine interessante  Führung durch das Stadion bekommen.

Tag 4,  04.02.2016

Am vierten Tag sind wir als erstes zum schönen, großen Schloss Versailles mit der Metro gefahren. Dort lebten früher Ludwig XIV. und XVI. Von dort aus sind wir erst essen gewesen und dann zum großen edlen Luxus Kaufhaus Lafayette gefahren. Dort war es super voll! Anschließend sind wir zu einem anderen Kaufhaus mit Kino gefahren, das nicht so groß und voll war, aber trotzdem interessant. Als letztes sind wir nochmal zum Eiffelturm gefahren, weil der bei Nacht beleuchtet ist. Der beleuchtete Eiffelturm ist für mich das beste Erlebnis der Reise gewesen. Um 24 Uhr fuhr unser Bus wieder nach Amsterdam, und von Amsterdam aus fuhren wir wieder 2 Stunden nach Hause mit dem Zug bis Coevorden.

Zeitzeugenvortrag an der Realschule Emlichheim

Rainer Dellmuth erzählt über DDR und Stasi-Haft

von Holger Breukelman

„Demokratie ist das höchste Gut und schützenswert. Das vergessen wir bei unserem lockeren Lebensstil, bei unserem Konsumverhalten nur zu schnell“, bedauerte Rainer Dellmuth in seinem Vortrag vor den Neunt- und Zehntklässlern der Realschule und der Hauptschule.
Auf Einladung des Fachbereichs Geschichte der Realschule Emlichheim erzählte der 65jährige Berliner in drei Doppelstunden vom Leben in der DDR und er weiß, wovon er spricht. Schon als 18jähriger Lehrling war er in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR geraten und verbrachte in der Folge mehrere Jahre in Stasi-Haft. „Versuchte Republikflucht und staatsgefährdende Hetze“ brachten Dellmuth 1967 für ein Jahr ins Gefängnis, 1971 landete er wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts in besonders schwerem Fall“ erneut im Stasi-Gefängnis, bevor er im November 1972 von der Bundesrepublik Deutschland als politischer Häftling freigekauft wurde. Er wurde nach der Wende freier Mitarbeiter der „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“, dem früheren Stasi-Untersuchungsgefängnis.
In einem „Crashkurs zur DDR-Geschichte“ schilderte Rainer Dellmuth in für die Jugendlichen angemessener Sprache seine Erlebnisse mit anderen Gefangenen – kriminellen und politischen – und die zum Teil unmenschlichen Haftbedingungen. Entsetzen spiegelte sich in den Gesichtern der zuhörenden Schüler, als er über das Verhalten der Wärter berichtete, die im Minutentakt das Guckloch in der Zellentür öffneten, um die Inhaftierten zur Ordnung zu ermahnen, oder während der Verhöre und Folterungen Kreissägen anstellten, damit man die Schreie nicht hören konnte. Deutlich wurde bei den Schilderungen, dass das Ziel der Haft „die Zerstörung der Psyche des Menschen“ gewesen sei. „Die Stasi war schlimmer als die Gestapo“, so Rainer Dellmuths Fazit. „Eine Diktatur, mit der Stasi als Geheimpolizei mit 100.000 hauptamtlichen und 180.000 inoffiziellen Mitarbeitern (IM), die das Volk 40 Jahre lang unter Druck gehalten hat“ hätte mit einem „Arbeiter- und Bauernparadies“ herzlich wenig gemein.
In den jeweils anderthalbstündigen Vorträgen wurde den Schülern durch den Zeitzeugen Dellmuth deutlich gemacht, wie es „in dem Unrechtsstaat DDR“ zugegangen ist. Er fesselte die Schülerinnen und Schüler durch seinen ernsten, zeitweilig durch Sarkasmus humorvoll dargebotenen, kurzweiligen Bericht und lud die Schüler abschließend ein, ihm auf seiner Facebook-Seite Kommentare zu seinem Vortrag zu hinterlassen. Schon während der Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen erhielt Dellmuth erste positive Rückmeldungen von einigen Realschülern. Geschichtsunterricht einmal anders, wo aufgrund der aktuellen Lehrpläne die „zweite deutsche Diktatur“ teilweise sehr kurz kommt.

Dellmuths eigene Stasi-Akte umfasst übrigens 1250 Seiten, erklärte er. Der letzte Eintrag stammt aus dem Jahre 1985. Da lebte der ehemalige Stasi-Häftling schon seit 13 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn es zischt und kracht der Schüler lacht - Chemie zum Anfassen und ausprobieren

Emsland Group unterstützt Chemie-AG der Realschule Emlichheim

Ein Bericht der Ems-Achse e.V. (https://www.emsachse.de)  Mit Erlaubnis der Ems-Achse e.V. für die Realschule Emlichheim freigegeben.

Emlichheim. - Einmal wöchentlich treffen sich freiwillig bis zu 19 neugierige Schüler und Schülerinnen in der Chemie-AG der Realschule Emlichheim, um chemische Experimente durchzuführen und die Reaktionen zu ergründen. Sie haben die Chance genutzt und nehmen an einer Kooperation der Realschule Emlichheim und der Emsland Group im Rahmen der „Jungen Ems-Achse mit Zukunftsideen“ der Wachs- tumsregion Ems-Achse und der Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim teil. Ziel der Kooperation ist es die Schüler für das Fach Chemie zu begeistern und das mit Erfolg.
Heute steht das richtige Umsatzverhältnis von Calciumhydroxid und Salzsäure auf dem Programm. Da ist Geduld und Fingerspitzengefühl beim Pipettieren gefragt, um das korrekte Volumen zu einer Lösung hinzuzufügen. "Es ist spannend die Experimente selbst durchführen zu dürfen und zu sehen was passiert, aber die Theorie liegt mir nicht so sehr“, so eine der Teilnehmerinnen.
Aber ganz ohne theoretisches Wissen geht es auch nicht erklärt Frau Petra Pophal von der Emsland Group und Leiterin der Chemie-AG: „Theorie ist ein wichtiger Bestandteil und gehört zu jedem Versuch dazu, aber in der AG soll in erster Linie die Freude und das Interesse an der Chemie und den Berufen wie z.B. des Chemielaboranten und Chemikanten geweckt werden.“ Daher werden die Versuche im Anschluss auch durch die zeichnerische Darstellung der Atome sowie durch Aufstellen der Reaktionsgleichungen veranschaulicht.
Für Herrn Rüdiger Kooplin, Rektor der Realschule Emlichheim, ist die Kooperation ein Gewinn: „Für die Schüler ist es eine einmalige Chance ungezwungen praktische Einblicke in das Berufsfeld des Chemikanten oder Chemielaboranten zu bekommen.“
Die Kooperation ist eine von insgesamt vier Schul- und Unternehmenskooperationen im Rahmen der „Jungen Ems-Achse mit Zukunftsideen“ in der Grafschaft Bentheim. Interessierte Unternehmen und Schulen können sich an die Projektleiterin von Frau Pia Maria Holle (05921/780144) oder an die Fachkräftemanagerin der Ems-Achse Frau Andrea Frosch-de Weerd (05921/962308) wenden.

 

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