Bericht: 20171211 Basar

11.12.2017

Adventsbasar der Edith-Stein-Realschule hervorragend besucht

Erlös für die Neugestaltung des Schulhofes

 

Am 29.11. fand an der Edith-Stein-Realschule in Emlichheim ein Adventsbasar statt. Voller Stolz über die erstellten Produkte fieberten die Schülerinnen und Schüler dem Basar entgegen. Am Nachmittag wurden Advents- und Türkränze, Weihnachtsdekoration, selbstgebackene Kekse, Backbücher und Backmischungen sowie verschiedene weitere Handarbeiten angeboten, die im Rahmen der Projekttage vom 27. – 29. November hergestellt wurden. Ebenfalls gab es eine Cafeteria, in der Schülerinnen und Schüler selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee, Tee, Kakao und Kinderpunsch anboten. Mit einem Kinderschminken, einer weihnachtlichen Fotobox, einem Glücksrad und einer Verlosung kam auch der Spaß für die jüngeren Besucher nicht zu kurz.

Ein enormer Ansturm von Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten sorgte am Ende für ein leergefegtes Sortiment und Kuchenbuffet.

Der Erlös in Höhe von 3831,49 Euro soll für die Neugestaltung des Schulhofes verwendet werden, so dass alle Schüler, die zu diesem hervorragenden Ergebnis einen Beitrag geleistet haben, davon profitieren.

 

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Bericht: JtfO-Kreisentscheid 2014-11 (2)

04.12.2014

WK III- Mädchen gewinnen Kreisentscheid im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia - Volleyball“  

von Christina Lütkenhues

 

Die Mädchenvolleyballmannschaften der Edith-Stein-Realschule Emlichheim zeigten beim Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia – Volleyball“ tolle Leistungen und schafften es, sich in der Wettkampfklasse III für den Bezirksentscheid am 17.02.2015 in Bad Iburg zu qualifizieren. Nachdem die Vorrundenspiele glatt mit jeweils 2:0 Sätzen gegen die Gymnasien Emlichheim, Lohne und Nordhorn gewonnen werden konnten, traf die Mannschaft im Finale auf das starke Team vom Gymnasium Lingen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende ging jedoch auch hier der Sieg mit 2:0 Sätzen an Emlichheim. Damit hat diese Mannschaft weiterhin die Chance, Niedersachsen beim Bundesfinale in Berlin vertreten zu dürfen.

Auch unsere WK IV-Mädchen überzeugten in der Vorrunde durch drei Siege. Leider konnte das Finale gegen stark spielende Lingener nicht gewonnen werden, so dass das Franziskus Gymnasium Lingen in dieser Wettkampfklasse den Kreis vertritt.

In der Wettkampfklasse II musste sich unsere Mannschaft in diesem Jahr mit einem vierten Platz zufrieden geben. Es war eine gute Leistung der Mannschaft, auch wenn es diesmal nicht zu einer besseren Platzierung gereicht hat..

 

Es spielten:

WK III: Lona Volkers, Anna Meyerink, Isabel Lichtenborg, Isabel Nolting, Caja Peters, Lea Bergau, Marie Bisschop

 

WK IV: Malin Arens, Kim Reefman, Dalin Bisschop, Elena Niehoff, Anouk Rakers, Alysha Ucar

 

WK II: Anna-Lena Klompmaker, Louisa Vennegeerts, Saskia Boukamp, Louisa Ter-Heide, Astrid Buntrock, Danique Nakken

 

zu den Fotos

Bericht: Zeitzeuge-2013-02

26.02.2013

Zeitzeugenvortrag an der Realschule Emlichheim

Rainer Dellmuth erzählt über DDR und Stasi-Haft

von Holger Breukelman

 

Emlichheim – „Demokratie ist das höchste Gut und schützenswert. Das vergessen wir bei unserem lockeren Lebensstil, bei unserem Konsumverhalten nur zu schnell“, bedauerte Rainer Dellmuth in seinem Vortrag vor den Neunt- und Zehntklässlern der Realschule und der Hauptschule.

Auf Einladung des Fachbereichs Geschichte der Realschule Emlichheim erzählte der 65jährige Berliner in drei Doppelstunden vom Leben inRainer Dellmuth DDR der DDR und er weiß, wovon er spricht. Schon als 18jähriger Lehrling war er in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR geraten und verbrachte in der Folge mehrere Jahre in Stasi-Haft. „Versuchte Republikflucht und staats- gefährdende Hetze“ brachten Dellmuth 1967 für ein Jahr ins Gefängnis, 1971 landete er wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts in besonders schwerem Fall“ erneut im Stasi-Gefängnis, bevor er im November 1972 von der Bundesrepublik Deutschland als politischer Häftling freigekauft wurde. Er wurde nach der Wende freier Mitarbeiter der „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“, dem früheren Stasi-Untersuchungsgefängnisses.

In einem „Crashkurs zur DDR-Geschichte“ schilderte Rainer Dellmuth in für die Jugendlichen angemessener Sprache seine Erlebnisse mit anderen Gefangenen – kriminellen und politischen – und die zum Teil unmenschlichen Haftbedingungen. Entsetzen spiegelte sich in den Gesichtern der zuhörenden Schüler, als er über das Verhalten der Wärter berichtete, die im Minutentakt das Guckloch in der Zellentür öffneten, um die Inhaftierten zur Ordnung zu ermahnen, oder während der Verhöre und Folterungen Kreissägen anstellten, damit man die Schreie nicht hören konnte. Deutlich wurde bei den Schilderungen, dass das Ziel der Haft „die Zerstörung der Psyche des Menschen“ gewesen sei. „Die Stasi war schlimmer als die Gestapo“, so Rainer Dellmuths Fazit. „Eine Diktatur, mit der Stasi als Geheimpolizei mit 100.000 hauptamtlichen und 180.000 inoffiziellen Mitarbeitern (IM), die das Volk 40 Jahre lang unter Druck gehalten hat“ hätte mit einem „Arbeiter- und Bauernparadies“ herzlich wenig gemein.

In den jeweils anderthalbstündigen Vorträgen wurde den Schülern durch den Zeitzeugen Dellmuth deutlich gemacht, wie es „in dem Unrechtsstaat DDR“ zugegangen ist. Er fesselte die Schülerinnen und Schüler durch seinen ernsten, zeitweilig durch Sarkasmus humorvoll dargebotenen, kurzweiligen Bericht und lud die Schüler abschließend ein, ihm auf seiner Facebook-Seite Kommentare zu seinem Vortrag zu hinterlassen. Schon während der Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen erhielt Dellmuth erste positive Rückmeldungen von einigen Realschülern. Geschichtsunterricht einmal anders, wo aufgrund der aktuellen Lehrpläne die „zweite deutsche Diktatur“ teilweise sehr kurz kommt.

Dellmuths eigene Stasi-Akte umfasst übrigens 1250 Seiten, erklärte er. Der letzte Eintrag stammt aus dem Jahre 1985. Da lebte der ehemalige Stasi-Häftling schon seit 13 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland.